ARBEITSGEMEINSCHAFT   UNTERGROMBACHER   VEREINE    E.V.

11.01.2008  Neujahrsempfang der ARGE
in Untergrombach

Zurückschauen und nach vorne blicken, sich begegnen, ein -Austausch zwischen Vereinen; :Gewerbe und Bürgern; so stellte sich Arno BeckerVorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Untergrombacher Vereine (ARGE) den Neujahrsempfang vor und zu genau einem solchen Treffpunkt wurde er auch. Becker dankte insbesondere dem Vereinsfrauenteam um Margarete Adam, das in Küche und an der Theke dafür sorgte; dass keine durstigen und keine knurrenden Mägen die Mehrzweckhalle verlassen mussten.
Oberbürgermeister Bernd Doll spannte den Bogen von dem grenzüberschreitenden Bemühen um ein vereintes; friedliches Europa hin zu dem „inneren Frieden in der Stadt". Bei aller politischer Auseinandersetzung müsse stets menschlich miteinander umgegangen werden - und dies sei auch im zurückliegenden Jahr sowohl im Stadtrat als auch im Untergrombacher Ortschaftsrat immer der Fall gewesen. Gerade angesichts der allgegenwärtigen Diskussion um Jugendkriminalität, fuhr DoII fort, sei das Ehrenamt ein gutes Beispiel; wie Menschen auf andere zugehen, sich für andere einsetzen: "Es ist gut; dass es die Feuerwehr und das DRK gibt, die Nachbarschaftshilfe, den Tafelladen und all die vielen anderen; denn erst diese Menschen erfüllen unsere Stadt mit Leben und halten sie zusammen."
In Untergrornbach seien wichtige Dinge auf den Weg gebracht worden: In den nächsten Wochen werde das Brohmsche Gebäude abgerissen, um Platz zu schaffen für Feuerwehr- und Jugendhaus, und wahrscheinlich im Sommer könne mit dem Neubau der Joß-Fritz-Schule begonnen werden. "Mein größter Wunsch ist es, die Schule 2009 einweihen zu können." Durch den Abriss des alten Feuerwehrhauses und der Aufgabe der Michaelsbergschule könne die Ortsmitte unter Einbeziehung der Verwaltungsstelle und des Pfarrhauses neu gestaltet werden: Hierzu werde man überlegt und planvoll vorgehen.
Entwicklungen und Bauvorhaben, die auch beim stellvertretenden Ortsvorsteher Karl Mangei Freude auslösten. "Mit der neuen Joß-Fritz-Schule, die alle Möglichkeiten der Ganztagsbetreuung bietet, sind wir gewappnet für alle möglichen Neuerungen des Schulsystems:" Auch der Bestand der Kindergärten sei gewährleistet, die Angebote würden weiter ausgeweitet. Allerdings könne sich die Stadt wohl bald der Frage nach den EIternbeiträgen nicht mehr entziehen, meinte Mangei. Und: "Jetzt muss das Oberdorf angegangen und Ideen müssen gesammelt werden; jedoch stets vor dem Hintergrund; dass die markanten Gebäude Verwaltungsstelle und Schule erhalten bleiben.:" Freilich durften auch die Freunde aus der Partnerstadt St.-Marie-aux-Mines nicht fehlen. Bürgermeister Claude Abel hofft auf viele Begegnungen 2008: Denn die Partnerschaft trage zur Freundschaft zwischen Menschen bei und fördere so den Frieden in Europa.
Und dann kamen sie; die traditionellen Gastgeschenke zum Anbeißen: zwei Frösche und die Jahreszahl 2008 aus leckerem Teig gebacken; überreicht vom Gewerbeverein Untergrombach. Geschenke für die Ohren hatte indes der Handharmonikaclub Untergrombach unter seinem musikalischen Leiter Wolfgang Pfeffer den Gästen schon während des ganzen Abends mitgebracht: von John Miles "Music" über Queen's "Bohemian Rhapsodie" bis zum Badnerlied.
(pa)